y!? in Wien eröffnet

Am 24.03. wurde „yallah!? über die Balkanroute“ mit leckerem Essen und vielen Besucher_innen in Wien eröffnet.

Die Ausstellung ist nun bis zum 22.04. in der IG Bildende Kunst zu sehen.

 

Weitere Informationen zu Öffnungzeiten und Veranstaltungsprogramm in Wien hier.

 

Die Zeitung zur Ausstellung

 

Hier gibts die begleitende Zeitung zur Ausstellung. In der Zeitung sind neben Ausschnitten aus den Tafeln der Ausstellung zum Nachlesen auch weitere Texte und Interviewausschnitte enthalten.

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Die Zeitung als EBook folgt

Die Zeitung ist in Kooperation mit der Forschungsgesellschaft Flucht und Migration e.V. und medico international entstanden.

yallah!? über die Balkanroute – ist eine bundesweite Wanderausstellung

Worum geht es?
Nach und nach rücken der Sommer 2015, der „March of Hope“ von Budapest nach Österreich und die „Willkommen!“ rufenden Menschen an deutschen Bahnhöfen immer weiter in die Ferne. Während 2015 die geöffneten Grenzen die Stimmung elektrisiert haben, ist die heutige Debatte zum Thema Flucht immer öfter dominiert von Diskussionen über Grenzsicherung, Terror und rassistischen Perspektiven.
Dem entgegen soll mit dieser Ausstellung der „langen Sommer der Migration“ 2015 und die Öffnung eines Korridors durch Süd-Osteuropa als relevantes politisches und historisches Ereignis festgehalten und gut aufgearbeitet einem breiten Publikum zugänglich gemacht werden.

Die Ausstellung rückt zwei Jahre später Geflüchtete als Hauptakteur_innen wieder in den Vordergrund und zeigt mit zahlreichen Audio-, Foto- und Videoaufnahmen sowie Kunstwerken ihre Sichtweisen auf Migration und Europa.

 

Wer spricht?
Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen die Perspektiven von Geflüchteten. Die präsentierten Audio-, Video- und Fotoaufnahmen wurden während zahlreicher Gespräche und Interviews in Nordgriechenland, Serbien oder in Deutschland aufgenommen.

Entstanden sind die Materialien während Fahrten auf die sogenannte Balkanroute, bei denen die Macher_innen der Ausstellung auf unterschiedliche Weise Geflüchtete solidarisch unterstützt haben. Während der Gespräche auf der Route wurde deutlich, dass die Stimmen von Refugees in Deutschland mehr Gehör finden müssen.

In der Ausstellung kommen Künstler_innen mit Fluchterfahrung durch ihre eigenen Werke zu Wort.

Die Ausstellung ist in einer Zusammenarbeit von mehreren Personen entstanden, die auf der Route Geflüchtete unterstützt haben und in politischen, kritisch-akademischen und künstlerischen Kontexten engagiert sind.

Die Ausstellung ist in deutscher Sprache konzipiert. Audio-, Gedicht und Videobeiträge sind im Original mit Untertiteln und Übersetzung.